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Werner Stamm Stiftung zur Erhaltung seltener Einhufer

Aktuelles

2010

Eine Ära geht zu Ende, eine neue beginnt! 

Im Alter von knapp 28 Jahren ist unser bewährter Somali-Wildesel-Hengst "Hoi“ gestorben. Sein Vater war noch ein Wildfang aus den Anfangszeiten der Somali-Wildesel-Zucht im Zoo Basel gewesen. "Hoi“ war ein sehr erfolgreicher Zuchthengst und wurde Vater von 33 gesunden Fohlen (neben 3 Totgeburten), 13 Hengste und 20 Stuten. Aus diesen Jungtieren rekrutiert sich mit 7 Stuten der grösste Teil unserer heutigen grossen Zuchtgruppe. Die restlichen Tiere wurden an insgesamt 13 Zoos in 8 Ländern - Deutschland, Djibouti, England, Frankreich, Holland, Italien, Spanien und Tschechien - zur Zucht innerhalb des EEP’s abgegeben. Im Laufe der Zeit wurden Nachkommen dieser Tiere in weitere Zoos verstellt. So wurde es für uns immer schwieriger einen neuen Zuchthengst zu finden, der genetisch zu unseren Stuten passte!

Wir wurden fündig in England: im Marwell Zoo lebte ein zuchtfähiger, bewährter Somali-Hengst, der vor 15 Jahren in Hai-Bar in Israel geboren war. Nach "Hoi’s“ Tod im Frühjahr konnten wir diesen Hengst - er heisst "Future“ - nach Oberwil holen. Wir freuen uns sehr, dieses schöne Tier beherbergen zu dürfen und danken dem Marwell-Zoo für das Vertrauen. "Future“ ist ein sehr ruhiger, friedfertiger Hengst und ziemlich sanft zu den Stuten. Ein wohltuender Kontrast zu unserem "Hoi“, der erst in seinen späten Jahren ruhiger und weniger aggressiv zu den Stuten wurde. Trotz diesem für Equiden-Hengste eher unüblichen Verhalten kann sich "Future“ bei den Stuten gut durchsetzen und er hat deren zwei, die zurzeit mit ihm im Gehege sind, regelmässig gedeckt. Nun hoffen wir für die nächsten Jahre auf Nachwuchs mit "neuem Blut“ für die Zoo-Population der Somali-Wildesel.



Zwei neue Onagerstuten für Oberwil.

Im März durften wir in Oberwil zwei junge Stuten für unsere Onager-Zuchtgruppe empfangen. Die 1½-jährige Ooana vom Zoo Augsburg und die 2-jährige Zanan vom Parc de Lunaret in Montpellier haben sich sehr schnell bei uns eingelebt. Die ersten Nächte durften sie in einer grossen Box zusammen verbringen, was den beiden mehr Geborgenheit und Sicherheit nach der schweren Reise gab. So freundeten sie sich sehr schnell an und traten gemeinsam mit grossem Selbstvertrauen gegenüber der Gruppe der "Einheimischen“ auf. Nach 10 Tagen wurde der Zuchthengst ebenfalls zur Gruppe gelassen. Seine Begrüssung der Neuen war ausgesprochen freundlich, was nicht unbedingt zu erwarten war. Seither freuen wir uns täglich an unserer schönen vergrösserten Onager-Zuchtgruppe und hoffen auf baldigen (weiblichen) Nachwuchs.



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